Being weird in Hong Kong

Amerikaner, Europäer, Australier und andere weiße Ethnien werden in asiatischen Ländern meist unter dem englischen Begriff Westerners, also zu deutsch „Westländer“ zusammengefasst. So ist mir diese, anfangs unbekannte, Bezeichnung auch in Hong Kong das eine oder andere Mal begegnet. Wie mir mein Freund Mason später erklärte ist dieser Ausdruck nicht wertend gemeint und sollte dich daher nicht weiter interessieren.

Als ruhiger, introvertierter Mensch passt du sehr gut zu Hong Kong und seinen Bewohnern.

Die Stadt gilt als sehr sicher und touristenfreundlich. Die U-Bahn überzeugt durch ein gut ausgebautes Netzwerk und Pünktlichkeit, öffentliche Toiletten sind vorhanden und sauber und die Bewohner Hong Kongs sind so freundlich wie zurückhaltend. Die Mentalität der Menschen stellt meiner Meinung nach einen interessanten Kontrast zum grellen und knallbunten Erscheinungsbild der Metropole dar.

Buntes Angebot in einer Mall in Hong Kong

Jedes Zusammentreffen mit Fremden war von Höflichkeit oder aufrichtiger Freude über mich geprägt. Da neben Kantonesisch und Mandarin auch Englisch Landessprache in Hong Kong ist, gibt es kaum Kommunikationsprobleme mit den Einheimischen.

Locals lieben Deutsche, Fußball und deutschen Fußball.

Mir kam es bei meinem Besuch so vor, als haben westliche Besucher generell einen sehr hohen Stellen- und Anerkennungswert bei den Bewohnern Hong Kongs. Ich habe die Stadt zur Zeit der Fußball Weltmeisterschaft 2014 besucht und bin dort unzähligen Asiaten und Asiatinnen in Deutschland-Trikots begegnet. Als ich am vierten Tag meines Stopovers ebenfalls ein Trikot anhatte und damit durch die Stadt gezogen bin, wurde ich sogar darum gebeten, für ein gemeinsames Foto mit asiatischen Deutschland-Fans zu posieren. Eine seltsame aber auch schöne Erfahrung für einen ansonsten unscheinbaren und ruhigen Typen ohne Promi-Status wie mich.

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